Die Qualitätsanalyse an der Sankt-Luzia-Grundschule

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW (QA) als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen landesweit eingeführt. Ziel ist es, Schulen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, ihnen detaillierte Informationen als Planungsgrundlage bereitzustellen und nachhaltige Impulse für ihre Weiterentwicklung zu geben.

Vom 02. bis 04. Mai 2012 wurde diese Qualitätsanalyse an unserer Sankt-Luzia-Schule durchgeführt. Dabei wurde auf Grundlage  des vom Land NRW entwickelten ‚Qualitätstableaus Schule‘ die Qualität des Gesamtsystems beurteilt.

Zum Abschluss der Qualitätsanalyse legte das Qualitätsteam der Schule einen Bericht über die festgestellten Stärken und die weiteren Handlungsfelder vor.

Als Berichtsgrundlage diente dabei

  • eine Analyse der von der Schule bereits im Vorfeld vorgelegten Dokumente (Schulportfolio) sowie Akteneinsicht vor Ort
  • ein Schulrundgang am 31.01.2012
  • 25 Unterrichtsbeobachtungen im Rahmen der Schulbesuchstage vom 02. bis 04.05.2012
  • Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, nicht lehrendem Personal (Hausmeister, Schulsekretärin, Personal des Offenen Ganztages) sowie der Schulleitung


Das Qualitätsteam hob nach dem Besuch an unserer Schule insbesondere die positive Lern- und Lebensatmosphäre hervor, die Beispiel gebend den „Kindern im gemeinsamen Lernen, Arbeiten und Spielen Raum gibt, eigene Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen einzubringen“  (vgl. Qualitätsbericht der Bezirksregierung Düsseldorf).

Dies freut uns sehr, da für uns eine positive Lernumgebung und ein gutes soziales Miteinander unbedingte Grundlagen für das Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder sind (siehe Schulprogramm Kapitel 2 ‚Bildungs- und Erziehungskonzept‘) und uns dieses Ergebnis in unserer Arbeit bestätigt. Auch in der 2011 durchgeführten Selbstevaluation in Schulen (SEIS) wurde dies von Eltern, Schülern, Lehrern sowie dem nicht lehrenden Personal eindeutig bestätigt und positiv hervorgehoben.

Im Einzelnen benannte das Qualitätsteam folgende Stärken unserer Schule:

  • Förderung der personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
  • gegenseitige Wertschätzung sowie ein respektvoller, freundlicher Umgang miteinander
  •  Ausgestaltung des Lebensraums Schule mit einer kindgemäßen Lernumgebung sowie einem Schulgelände, das u.a. vielfältige Angebote zur Unterstützung von Bewegung, Spiel und Sport bereithält
  • Absicherung der Lernkontinuität in Vertretungssituationen


Die Handlungsfelder für unsere Schule liegen in folgenden Bereichen:

  • Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums und Konkretisierung des Leistungskonzepts
  • Erweiterung und Fortführung von Lernstandsdiagnosen, anschließender individueller Förderung und der weiterführenden Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (kooperative Lernformen, systematischer Erwerb von Lernstrategien etc.)
  • Weiterentwicklung einer systematischen Steuerung und Dokumentation schulprogrammatischer Prozesse und Ergebnisse insbesondere unter Berücksichtigung der Fortbildungs- und Evaluationsplanung (vgl. Qualitätsbericht der Bezirksregierung Düsseldorf)


Da uns insbesondere eine kontinuierliche Fortführung der Unterrichtsentwicklung am Herzen liegt, sehen wir unser vorrangiges Handlungsfeld in der Weiterentwicklung bzw. der verstärkten Umsetzung verschiedener kooperativer Lernformen. Als erster Schritt fand dazu im November 2012 eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung für das gesamte Kollegium statt.

Des Weiteren wird aus Mitgliedern des Lehrerkollegiums und der Schulleitung eine Steuergruppe gebildet werden, die die verschiedenen Maßnahmen zur Weiterarbeit in den angegebenen Handlungsfeldern koordinieren und dokumentieren wird. Durch die vom Qualitätsteam positiv hervorgehobenen ‚Teamstrukturen und die systemische Vereinbarungsbereitschaft‘ (vgl. Qualitätsbericht der Bezirksregierung Düsseldorf) innerhalb des Kollegiums wird es uns so gelingen, die schulischen Qualitäten der Sankt-Luzia-Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln.