Pädagogische Aufgaben und Ziele

Die Kinder der ersten bis vierten Klasse, die in die offene Ganztagsbetreuung aufgenommen werden, sollen unter professioneller Anleitung durch staatlich anerkannte Erzieherinnen und fachlich geeignete Ergänzungskräfte lernen, sich zu eigenständigen und sozial verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln.

Im Einzelnen gehören dazu folgende Aspekte:

  1. Die Förderung des sozialen Miteinanders.
  2. Die Förderung des Wohlbefindens der Kinder durch Entwicklung von Kontakten und Freundschaften mit dem Ziel, tragfähige Bindungen und Beziehungen eingehen zu können.
  3. Das Erlernen sozialer Regeln und deren Einhaltung.
  4. Das Erlernen gegenseitigen Respekts und das Recht auf Unversehrtheit an Seele und Körper.
  5. Die individuelle Förderung der Kinder nach ihren Möglichkeiten und Neigungen.
  6. Die Einbindung der Eltern in die Erziehungsziele durch zu treffende Absprachen wie zum Beispiel die letztliche Verantwortung der Eltern bezüglich der Fertigstellung der Hausaufgaben.

Damit sehen wir uns als ergänzenden Baustein in der Erziehung der Kinder durch Eltern, soziales Umfeld und Schule. Dabei richtet sich unsere Arbeit mit den Kindern an deren Grundbedürfnissen nach Orientierung und Sicherheit aus. Jedes Kind hat das Recht, sich wohl zu fühlen und ist gleichberechtigt neben den anderen.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit fußt in der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Kinder nicht nur als spätere Leistungsträger zu betrachten sind, sondern vor Allem Menschen brauchen, die sich Zeit für sie und ihre Bedürfnisse nach Geborgenheit und Entwicklung ihrer Persönlichkeit nehmen.

Wir arbeiten eng mit der Schule zusammen. Das bedeutet, es findet ein ständiger Austausch zwischen den Lehrern und dem Team des Offenen Ganztags statt. Das Lehrerkollegium unterstützt das Team des Offenen Ganztags derzeit mit 3 Stunden.